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Wohnungsübergabe richtig vorbereiten

Dieses kann von Vermieter zu Vermieter variieren. Um spätere Ärgernisse zu vermeiden, sollte der Mietvertrag vor Abschluss genau gelesen werden. Normalerweise ist es so, dass der Mieter die Wohnung „besenrein“ an den Vermieter abgibt. Dies bedeutet, dass er ausschließlich grobe Verschmutzungen zu entfernen hat, zu denen unter anderem das Kehren und Saugen der Räume gehört.

Auch Küche und Bad (Armaturen und Fliesen) sind einer gründlichen Reinigung zu unterziehen. Dabei werden auch gleich selbst verursachte Schäden beseitigt und die Räume von jeglichem Staub und Spinnweben befreit. Eigenmächtig erstellte Umbauten werden selbstverständlich entfernt. Bei eigenmächtig erstellten Umbauten muss die Wohnung wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden, es sei denn, der Umbau wurde mit dem Vermieter vereinbart. Hierzu gehört auch, dass ausgebaute Türen, Rollos etc. wieder anzubringen sind. Renoviert wird die Wohnung nur, wenn dies im Mietvertrag vereinbart wurde. Die Fenster sollten schlierenfrei gereinigt und von eventuellen Farbresten befreit werden. Flecken oder Brandlöcher auf dem Bodenbelag müssen entfernt beziehungsweise der Zeitwert beglichen werden. Allerdings trifft das nicht zu, wenn der Bodenbelag älter als zehn Jahre ist, da das die Zeitspanne ist, wo der Belag abgenutzt ist und vom Vermieter sowieso erneuert werden muss. Wer über einen Balkon verfügt, sollte auch diesen gründlich reinigen. Besonders wichtig ist, dass sämtliche Zimmer- und Wohnungsschlüssel an den Vermieter zurückgegeben werden. Ist dies nicht der Fall, können dem Mieter sehr hohe Kosten durch den Austausch der Schlösser und unter Umständen der gesamten Schlüsselanlage entstehen.

Schönheitsreparaturen sind Sache des Vermieters

Schönheitsreparaturen an Türen, Fenstern, Heizkörpern, Wänden und Decken sind Sache des Vermieters. Zu diesen Reparaturen gehört alles, was während des Wohnens verschleißen kann, wie beispielsweise Tapeten, Wandfarbe und Gibs. Hierzu sollte der Mieter den Mietsvertrag vor dessen Unterzeichnung genauesten studieren, denn es gibt einige Vermieter, welche diese Arbeiten nur allzu gerne dem Mieter überlassen, in dem sie eine Vertragsklausel einbringen. Das Einzige, was der Vermieter bezüglich einer Renovierung erwarten kann, ist, dass farbig gestrichene Wände weiß gestrichen werden.

Welche Pflichten hat der Vermieter?

Da der Vermieter auch Pflichten hat, ist es sinnvoll sich vor der Wohnungsübergabe genauestens über Rechte und Pflichten zu informieren. Abnutzungserscheinungen müssen nicht vom Mieter finanziell beglichen werden. Hierzu gehören auch zerkratzte Arbeitsplatten, leichte Schäden am Parkettboden etc., wie sie beim Wohnen über einen längeren Zeitraum entstehen können.

Umbauten nur mit Modernisierungsverträgen

Wer auf eigene Rechnung seine Wohnung umbaut wie beispielsweise Zwischendecken zieht, Fußböden erneuert, eine Einbauküche einbaut und die Armaturen erneuert, bleibt bei einem Wohnungswechsel auf den Kosten sitzen, weil der Vermieter ohne Modernisierungsvereinbarung nicht zu einer finanziellen Entschädigung verpflichtet ist. Es kann sogar vorkommen, dass sämtliche Umbauten entfernt müssen und die Wohnung wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden muss. Von daher sollten sich Mieter bei einem geplanten Umzug mit ihrem Vermieter in Verbindung setzen und einen Termin zur Vorabnahme vereinbaren, bei welcher geklärt wird, ob und was vor der Übergabe noch gereinigt oder repariert werden muss.

 

Bild: I-vista / pixelio.de