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Nachsendeauftrag nach dem Umzug

Das Problem, welches dadurch entsteht ist, dass Dokumente nun nicht mehr an den Empfänger zugestellt werden können, weil sie nach wie vor an die nun falsche Adresse gesendet werden. Besonders bei eintreffenden Rechnungen, welche im Anschluss nicht beglichen werden, da sie nie zugegangen sind, können unangenehme Folgen nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall kann es zur Erhebung von Mahngebühren oder rechtlichen Folgen kommen. Um dies zu vermeiden kann ein so genannter Nachsendeauftrag genutzt werden.

Die Erstellung des Nachsendeauftrags

Es gibt zwei Möglichleiten einen solchen Antrag, etwa bei der Deutschen Post zu erstellen. Die erste Variante ist quasi die Klassische. Dabei geht der Antragsteller direkt zu einer Postfiliale in seiner Nähe und füllt das entsprechende Formular aus. Wesentlich schneller und unkomplizierter ist dies jedoch auch über die Nutzung des Internets möglich. Auch hier findet der Kunde das entsprechende Formular und kann dies online ausfüllen und abschicken. Handelt es sich um einen anderen Zusteller als etwa die Deutsche Post ist das Verfahren online fast identisch. Auch in diesem Fall kann ein Nachsendeauftrag, etwa für Pakete ohne großen Aufwand online aufgegeben werden. Entscheidend ist weniger die Art und Weise, wie der Antrag gestellt wird, sondern der Termin der Antragsstellung. Am besten erfolgt diese bereits mehrere Wochen vor dem Umzug. Das Minimum liegt bei einer Woche. Ansonsten kann, von den Zustellern nicht garantiert werden, dass eine Nachsendung an die neue Adresse auch wirklich von Anfang an gewährlistet werden kann.

Die entstehenden Kosten für einen Nachsendeauftrag

Ein Nachsendeauftrag ist nicht in der bereits bezahlten Gebühr für die Versendung enthalten und muss von der Person, welche umgezogen ist getragen ist. Dabei wird unterschieden ob es sich um einen Privatkunden oder einen Geschäftskunden handelt. Für Erstere wird meist eine Gebühr von rund 25 Euro für die Nutzung des Nachsendeauftrags innerhalb eines ganzen Jahres fällig. Wird er nur ein halbes Jahr in Anspruch genommen sind mit grob 20 Euro zu rechnen. Unterschiede zwischen den einzelnen Zustellern bestehen natürlich. Die angegebenen Preise entsprechen dabei nur dem Durchschnitt. Jedoch ist es allgemein gesehen so, dass Geschäftskunden mit einem Aufpreis gegenüber den Privatkunden zu rechnen haben. Verlängert werden kann der Nachsendeauftrag, im Normalfall jedoch zu jedem Zeitpunkt problemlos. Auch dies ist bequem online möglich.

Die Stornierung oder Änderung des Nachsendeauftrags

Während der relativ langen Laufzeit eines solchen Auftrags von mindestens sechs Monaten, bis hin zu mehr als einem Jahr können sich natürlich immer gewisse Änderungen ergeben, welche den Auftrag beeinflussen. In solch einem Fall kann dieser jedoch per Kundenservice entweder storniert oder geändert werden. Dadurch ist er meist an die aktuelle Situation anpassbar. Die genauen Regelungen hierzu können auf der Homepage des Zulieferers eingesehen werden. Bei weiteren Fragen können die jeweiligen Hotlines der Anbieter kontaktiert werden. Erst in dem Fall, dass ein weiterer Umzug durchgeführt werden soll ist eine Änderung ausgeschlossen. Um eine Nachsendung zu erreichen muss dann ein neuer Antrag gestellt werden.

Bild: SuBea / pixelio.de