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Umzugsgeld von Arbeitgeber und Amt - vielleicht auch Ihr finanzieller Lichtblick

Renovierungsarbeiten, Transportkosten und Ausgaben für den Küchenaufbau summieren sich schnell zu einem vierstelligen Betrag. Doch längst nicht jeder verfügt über die finanziellen Möglichkeiten einen solchen Betrag auch zu zahlen. Das so genannte Umzugsgeld kann Abhilfe schaffen. Beantragen Sie rechtzeitig beim Amt oder Ihrem Arbeitgeber finanzielle Unterstützung für Ihren Umzug. Auf diese Art und Weise können Sie Ihren Geldbeutel spürbar entlasten.

Fragen kostet ja bekanntlich nichts - so kann Ihr Arbeitgeber helfen

Zwar ist der Arbeitgeber nicht in der Pflicht Ihren Umzug finanziell zu unterstützen, aber dennoch hat er die Möglichkeit Ihnen steuerfrei Umzugsgeld zukommen zu lassen. Die Höhe der Zuwendungen liegt dabei in seinem eigenen Ermessen. Üblicherweise werden die Transportkosten bezuschusst. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Umzug auch mit dem Arbeitsplatz zusammen hängt. Je höher Ihre Position im Unternehmen ist, desto größer sind laut Statistik Ihre Chancen Umzugsgeld vom Arbeitgeber zu bekommen.
In einigen Fällen erklärt sich der Arbeitgeber auch dazu bereit für den Übergang eine Wohnung zu stellen. Es kann sich also durchaus lohnen seinen Arbeitgeber einmal freundlich auf dieses Thema anzusprechen. Denn wie heißt es so schön? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Weniger Verhandlungsgeschick müssen Leute im Staatsdienst aufweisen. Denn Berufssoldaten, Beamten, Richtern und deren Hinterbliebenen steht laut Bundesumzugskostengesetz Umzugsgeld zu.

Die Rettung für Empfänger von Sozialleistungen - das Umzugsgeld vom Amt

Da niemand etwas zu verschenken hat, müssen natürlich einige Voraussetzungen erfüllt werden. Im Einzelnen bedeutet das, dass die neue Wohnung den Preis- und Größenanforderungen des Amts entsprechen muss. Darüber hinaus sollte der Umzug dringend erforderlich sein. Dies ist der Fall, wenn Sie Familienzuwachs bekommen oder einen neuen Arbeitsplatz haben, zu dem sie täglich über 2,5 Std. fahren müssen. Auch Heirat oder Trennung werden als wichtige Gründe anerkannt. Natürlich bekommen Sie auch Umzugsgeld, wenn Ihnen der Mietvertrag gekündigt wird, das Amt den Umzug auf Grund zu hoher Miete von Ihnen verlangt oder Ihre derzeitige Wohnung nicht bewohnbar ist.
Nach dem nun geklärt ist in welchen Fällen Sie Umzugsgeld bekommen, bleibt noch die Frage nach der Höhe des Geldes offen. Allgemein lässt sich sagen, dass das Amt den Transport Ihrer Sachen und bei Bedarf auch anfallende Renovierungskosten übernimmt. Insgesamt darf die Summe jedoch 4500 € brutto nicht überschreiten. Für die Möbelmontage, das Kistenpacken und die Beschaffung des Verpackungsmaterials sind Sie selbst verantwortlich. Die Kaution wird als ein zinsfreies Darlehen gezahlt. Dieses Darlehen muss erst zurück gezahlt werden, wenn Sie wieder ein regelmäßiges Einkommen haben oder aus der Wohnung ausziehen.
Um in den Genuss dieser Leistungen zu kommen, müssen Sie rechtzeitig die Kündigung der alten Wohnung und den neuen Mietvertrag zusammen mit drei Kostenvoranschlägen von Umzugsunternehmen einreichen. Eine nachträgliche Kostenrückerstattung erfolgt in der Regel nicht.

Also kümmern Sie sich rechtzeitig um den Antrag und sparen bares Geld. Viel Erfolg!

Bild: I-vista / pixelio.de