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Worauf bei einer Wohnungsbesichtigung achten

  • Funktionalität der Wasserhähne
  • Zustand aller Steckdosen und Lichtschalter
  • Richtige Schließung aller Zimmertüren
  • Keine Beschädigungen von Boden- und Wandkacheln
  • Funktion der Heizung

Neben dieser Aufzählung folgt eine subjektive Berücksichtigung. Unter diesem Bereich fallen u.a. Möbel. Sind sie wirklich für die Wohnung geeignet und findet sich im Badezimmer genügend Platz für die Waschmaschine? Für die Überprüfung sollte ein Maßband mitgenommen werden. Damit lässt sich vor Ort alles überprüfen. Auch additionale Punkte, wie ein zweiter Anschluss für das TV-Gerät oder die genügende Anzahl von Steckdosen in den Räumen ist zu berücksichtigen.

Ein wichtiges Element – das Umfeld

Wird ein ruhiges Umfeld beim Wohnen gewünscht, sind auserkorene Punkte zu berücksichtigen. Eine lebhafte Atmosphäre bereitet das Vorhandensein zahlreicher Kinderwagen. Dies trifft auch zu, wenn der Vermieter mit Wohngemeinschaften einverstanden ist. Dies ist beim Blick auf die Klingelschilder feststellbar. Hellhörige Wohnungen sind nicht direkt beim Besichtigungstermin zu eruieren. Besser ist eine Besichtigung zu später Stunde eines Werktags, wenn kleine Kinder und andere Mieter vorhanden sind. Dadurch können Geräusche von laufenden TV-Geräten, Kleinkindern und Waschmaschinen festgestellt werden.

Die Optik des Hausflurs und der Nachbarschaft

Die erste optische Impression ist maßgebend. Sind saubere Briefkästen vorhanden und in einem guten Zustand? Ist der Hausflur sauber und gepflegt? Bei hohen Ansprüchen sollte auch auf kleine Punkte geachtet werden. Ein negativer Punkt ist die Positionierung von Schuhen vor den Türen. Keinesfalls Harmonie erwecken Gerümpel und wilde Sticker auf Türen. Einen Eindruck von der Umgebung vermittelt auch der Kleidungsoutfit der Bewohner. Das ordnungsgemäße Recyceln von Müll bis Metall gibt ein positives Bild der Wohnumgebung wieder.

Nebenkosten und Vermieter

Die Kaltmiete ist heutzutage nur nebensächlich. Vielmehr sind die Nebenkosten zu betrachten. Erfüllt das Haus nicht den modernen Vorschriften der Dämmung, können spätere diesbezügliche Arbeiten eine erhebliche Belastung auslösen. Zudem verursacht eine nicht vorhandene Dämmung höhere Heizkosten. Deswegen immer den Energieausweis vorzeigen lassen. Auch der Bedarfsausweis erfasst Dämmung und Wärmeverlust. Als Vermieter sind immer mehr Wohnbaugesellschaften oder Genossenschaften aktiv. Insbesondere im Osten ist ein starker Zugang zu verzeichnen. Vor einer Anmietung müssen bei vielen Anteile der Genossenschaft erworben werden. Diese Anteile dienen als Ersatz für eine Kaution. Vorteilhaft bei Wohnbaugenossenschaften ist der niedrige Anstieg der Miete. Allerdings ist das Interesse an der Wohnungsinstandhaltung minimal. Das Internet bietet vielen Mietern Auskünfte einzuholen. Empfehlungen oder die positiven Seiten der Genossenschaft sind dort zu erfahren und offerieren vorab einen Eindruck.

Analyse – eine Vorbereitung ist wichtig

Bevor die Besichtigung ansteht, sollten die wichtigsten Punkte eine Zusammenfassung und eine zeitgemäße Kontrolle der Kleinigkeiten erhalten. Bereits eine Erscheinung 15 – 20 Minuten vor dem Besichtigungstermin sind ausreichend, um die Nachbarschaft und die Umgebung zu begutachten. Auch Details in Mietverträgen erfordern besondere Aufmerksamkeit. Oftmals werden Staffelmietverträge offeriert. Bei einer üblichen Wohnungsmiete stellt sich dies als negativ für den Mieter heraus. Deswegen sollte ein Staffelmietvertrag wohlüberlegt sein. Eventuell ist ein Mietpreisspiegel hilfreich.

Bild: I-vista / pixelio.de