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Unser Umzugsblog

Ein Umzug mit Aquarium

Vorbereitungen für den Umzug treffen

Um einen Umzug bestmöglich durchführen zu können, dürfen Umzugshelfer nicht fehlen. Denn nicht nur große Möbelstücke stehen auf der Umzugsliste, sondern oftmals auch eine Menge an Kleinteilen, die ordnungsgemäß verstaut werden müssen. Dazu sollte im Vorfeld ein passender Umzugstermin ins Augen gefasst werden. Für Aquariumbesitzer gelten besondere Bedingungen, denn Fische mögen keine großen Temperaturschwankungen. Daher bietet der Winter keine optimalen Bedingungen für einen Wohnungswechsel, denn hier drohen Kälte und Frost. Auch der Hochsommer mit Temperaturen über 30 Grad sind keine optimalen Bedingungen für die Fische
Dann ist es wichtig für die Aquarienbewohner ein passendes Transportbehältnis zu finden. Handelt es sich um ein recht kleines Aquarium bieten gängige Kühltaschen eine ausreichende Lösung. Muss allerdings ein großes Modell seinen Standort wechseln, kann in einem Zoofachgeschäft eine geeignete Styroporbox erworben werden. Dazu bedarf es noch Fischtransportbeutel. Am Tag des Umzugs müssen diese etwa mit 1/3 Wasser gefüllt sein. Zwei Dritte sollten unbedingt Luft haben. Das passende Wasser sollte aus dem Aquarium genommen werden, denn daran haben sich die Fische bereits gewöhnt.

Die Umsiedlung am Umzugstag

Bereits einige Tage vor dem Umzugstag, sollten die Fische ausreichend und auch abwechslungsreich gefüttert werden. So wird das Immunsystem gestärkt und es hilft den Tieren bei stressigen Situationen. Etwa zwei Tage vor dem Stichtag, sollte die Fütterung ganz eingestellt werden, denn dadurch werden Ausscheidungen im Wasser reduziert und es ist beim Transport nicht zu stark belastet.

Umzug mit dem Aquarium

Damit die Transportzeit möglichst gering ausfällt, sollte das Aquarium von den Umzugshelfern als letztes vorgenommen und am neuen Standort dann aber zuerst wieder an eine passende Stelle gebracht werden. Um das derzeitig verwendete Wasser dann auch wieder nutzen zu können, sollte dies in einen Behälter gefüllt werden. Wenn der Wasserstand im Becken niedrig genug ist, lassen sich die Fische problemlos einsammeln. Diese müssen dann vorsichtig in die Kühl- oder Styroporbox gelegt werden. Bei sehr großen Entfernungen lassen sich die Transportbeutel noch zusätzlich mit etwas Sauerstoff versorgen. Die Fische sollten nur dann alle gemeinsam in das Behältnis kommen, wenn sie sich bei der jeweiligen räumlichen Enge auch gut vertragen. Außerdem lassen sich Pflanzen recht gut transportieren, allerdings müssen diese nach der Art getrennt werden. Zum Schluss darf der Filter im Becken nicht fehlen, dieser sollte feucht gehalten werden. Das Becken lässt sich nun gut von Schmutz und Algen befreien. Damit es während des Transportes nicht beschädigt wird, muss es sehr sorgsam verpackt sein. Hier bieten Hartschaumplatten und Decken einen ausreichenden Schutz.

Aufstellen des Aquariums im neuen Haushalt

Bevor das Aquariumbecken von einem Umzugshelfer am neuen Standort wieder aufgestellt wird, sollte es auf Schäden untersucht werden. Wenn alles in Ordnung ist, kann erstmal der Bodengrund aufgefüllt werden. Danach kann das Aquarienwasser hineingegossen und die Pflanzen an den passenden Platz gebracht werden. Der Filter darf nun seine eigentliche Arbeit wieder aufnehmen. Bevor die Fische eingesetzt werden, muss die Wassertemperatur überprüft werden. Zum Schluss können die Fische wieder in ihr gewohntes Umfeld kommen. In der ersten Woche sollten die Tiere noch beobachtet und können bei Bedarf mit Vitaminpräparaten gefüttert werden.

Bildquelle: Erwin Lorenzen / pixelio.de