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Sonderurlaub bei Umzügen

Klauseln in Verträgen

In vielen Betriebsvereinbarungen, Tarifverträgen oder auch in Arbeitsverträgen ist niedergeschrieben, dass Betriebsangehörige bei einem privaten Umzug Anspruch auf bezahlten Sonderurlaub haben. Allerdings ist genau geregelt, welche Bedingungen dazu erfüllt werden müssen, denn schließlich stellt dieser Umzug für den Betrieb eine Zahlung ohne Gegenleistung dar, da der Arbeitnehmer für diesen Anlass nicht zur Verfügung steht und trotzdem sein Gehalt weiter bezieht.
Aber auch wenn in Verträgen keine Vereinbarungen nieder geschrieben sind, kann es durchaus sein, dass der Arbeitnehmer Anspruch auf diese Art von Urlaub hat. Dazu sollte im Vorfeld unbedingt der zuständige Vorgesetzte befragt werden. In vielen Fällen sind die Firmen bei diesem Thema sehr kulant und es findet sich eine passende Lösung, sowohl für den Betrieb wie auch für den Arbeitnehmer. Umso früher danach gefragt wird, desto besser kann sich die jeweilige Abteilung auf den Fall einstellen und passendes Personal bereitstellen, damit kein Arbeitsausfall droht.

Kulanz vom Arbeitgeber beim Umzug

Da es keine gesetzliche Richtlinie gibt, ist hier die Kulanz vom Betrieb oder Chef gefragt, denn dieser kann durchaus auch mehrere Tage Urlaub genehmigen. Bei sehr sozial eingestellten Unternehmen ist dies durchaus möglich auch mehr als nur einen Tag zu bekommen. Häufig spielt dabei eine Rolle, wie effizient ein Mitarbeiter für das Unternehmen ist. Wenn ein sehr gutes Verhältnis zum Vorgesetzten besteht, ist hier ein gewisser Spielraum vorhanden.

Anfrage auf Sonderurlaub möglichst früh stellen

Eine Anfrage auf Urlaub für das Umziehen, sollte so früh wie möglich gestellt werden, denn so kann der Betrieb genau planen, um den Ausfall des Mitarbeiter zu kompensieren. In vielen Fällen bedarf es dazu einer schriftlichen Anfrage, welche vom zuständigen Chef oder der Personalabteilung entsprechend genehmigt werden muss. Erst wenn eine schriftliche Zusage vorliegt, ist der Mitarbeiter mit seinem Sonderurlaub auch auf der sicheren Seite.

Überzeugende Begründung abliefern

Falls es Probleme bei der Beantragung von Sonderurlaub gibt, hilft oftmals eine sehr überzeugende Begründung. Besonders wenn man als Mitarbeiter schon viele Jahre für das Unternehmen tätig ist, kann sich dies am Ende positiv auswirken. Auch kann dieser Urlaub als Anerkennung für die hervorragende Arbeit dienen. Außerdem wäre eine Doppelbelastung von Arbeiten gehen und Umziehen für beide Seiten nicht vorteilhaft, denn der Arbeitnehmer wäre einem großen Stress ausgesetzt, welcher sich negativ auf die Arbeitsleistung auswirken kann.

Vier Augen Gespräch führen

Um das Anliegen zum Thema umziehen passend vorzutragen, empfiehlt es sich ein Vier Augen Gespräch mit dem Vorgesetzen zu führen. Dies sollte am besten in einer ganz entspannten Atmosphäre stattfinden, so können alle wichtigen Punkte und Fakten angesprochen werden. Auch kann dabei gleich geklärt werden, wer als Ersatzmitarbeiter einspringen könnten, damit der tägliche Betrieb nicht unter dem Ausfall leidet.

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de