Haben Sie Fragen zu unseren Leistungen oder zu Ihrem Umzug?
030 - 34 71 45 46

Umzugsschaden an Möbeln vermeiden und manche Schäden selbst beheben

Richtig versichert umziehen

Bei einer Spedition sind Beschädigungen versichert, die zu 100 % dem Unternehmen zuzuordnen sind. Haben Sie bei der Demontage Möbel beschädigt oder schlecht verpackt, trifft den Transporteur keine Schuld. Dafür kann Ihre Hausratsversicherung eintreten. Informieren die Versicherung über Ihre Umzugspläne, dann sind Schadenfälle in alter und neuer Wohnung für zwei Monate abgesichert. Private Helfer ohne Vertrag können nur schwer bis gar nicht haftungspflichtig gemacht werden. Da schützt ein Vertrag unter Einschluss einer Haftpflichtversicherung der Helfer. Mit den richtigen Versicherungskenntnissen haben Sie nun zwar mit Sicherheit für Schadenersatz, aber nicht alles lässt sich einfach ersetzen. Bekommt der antike Erbschrank von Oma tiefe Schrammen oder zerbricht die Schublade, dürfte der für Sie unersetzlich sein. Das tolle Designermöbelstück war vielleicht ein Unikat. Da tröstet Sie auch Geld nicht über den entstandenen Schaden beim Umzug.

Achtsamkeit bei Demontage, Transport und Aufbau

Halten Sie jede Hektik vom Umgang mit dem Mobiliar beim Umziehen fern. Bringen Sie erst die Kisten und Karton mit dem übrigens Umzugsgut in den Transporter. Dann haben Sie für den Möbelabbau und die Verpackung mehr Platz und es gibt kein endloses Hin- und Hergelaufe mehr. Polstern Sie den Raum zwischen Kisten und Mobiliar mit Matratzen und ähnlichen Dingen aus. Möbelwände, Fachwände und dergleichen mehr können Sie mit Wellpappe vor Schrammen schützen. Planen Sie, wie einzelne Möbelstücke zu transportieren sind. Informieren Sie sich genau über das neue Treppenhaus und die Zugänge zu den Räumen in der neuen Wohnungen. Verstauen Sie die Teile eines jeden Möbelstücks zusammen, damit systematisch ausgeräumt und im richtigen Raum aufgebaut werden kann. Umso weniger Schäden sind vorprogrammiert.

Einräumen, Montage und Reparaturen

Lassen Sie in der neuen Wohnung ausreichend breite Zugänge für den Möbeltransport in weitere Zimmer. Schmale Zugänge wie der Flur oder schmale Durchgangszimmer werden zuletzt eingeräumt. Sortieren Sie vor dem Umzug alles nötige Werkzeug und Reparaturmaterial. Was fehlt, sollte unbedingt vorher nachgekauft werden. Zu viele Köche beim Aufbau vom Mobiliar verderben den Brei. Für Schränke sind zwei bis drei Leute nötig, Kleinmöbel kann eine Person aufbauen. Je weniger Chaos herrscht, desto schadensfreier geht die Montage von statten. Kleine Schäden an Möbeln können Sie leicht selbst beheben. Tiefe Schrammen in Holz lassen sich mit Holzkitt und Politur beseitigen. Bei kleinen Schrammen reichen spezielle Politurmaterialien. Ärger bereiten Schäden an Schranktürangeln. Brechen bei Pressspanplatten Spint- und Schraublöcher aus, braucht es etwas Geduld. Das Loch sollte erst mit Holzkitt verschlossen, die Lochstelle leicht markiert werden. Ist der Kitt völlig trocken lassen sich die Schrauben neu eindrehen. Brüche an Schubladen lassen sich gewöhnlich mit Holzleim reparieren. Für Glaskratzer bei der Vitrine gibt es vollständige Reparatur-Kits online zu kaufen. Machen Sie sich erst an die Reparaturen, wenn alle anderen wichtigen Arbeiten beim Umzug abgeschlossen sind.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok